Infoservice - Praxis Dr. Dellios

ß-häm. Streptokokken Gr. B
Schwangerschaftsdiabetes
BioNexia - FOB plus - Stuhltest
NMP22 Bladdercheck®-Tes Blasenkrebsfrühuntersuchung
HPV-Test
ThinPrep® - Pap-Test


1. ß-häm. Streptokokken Gr. B


10-15% aller jungen Frauen weisen, oft unbemerkt, eine vaginale Streptokokken-Ansiedlung auf.

Nach der Geburt bewirken Streptokokken B-Infektionen Sepsis (Blutvergiftung), Puerperalinfektionen (Wochenbettinfektionen), Endometritis (Gebärmutterschleimhautentzündung) und Harnwegsinfektionen.

Etwa 50-60% der Neugeborenen der Streptokokken-Trägerinnen infizieren sich beim Durchtritt durch den Geburtskanal.

Die Erkrankung der Neugeborenen verläuft meist sehr schwer in Form einer Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung.

Zum Keimnachweis wird zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche ein vaginaler Abstrich empfohlen.
Bei positivem Befund wird dann kurz vor der Geburt eine Antibiotika-Therapie begonnen, um eine Infektion des Kindes während der Geburt zu verhindern.

Da dieser Abstrich leider noch kein Bestandteil der Mutterschaftsrichtlinien ist, wird er nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und muss somit von Ihnen selbst getragen werden.
Über die Kosten und weitere Fragen klären wir Sie gerne auf.

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2. Schwangerschaftsdiabetes


Als Schwangerschaftsdiabetes bezeichnet man eine erstmalig während der Schwangerschaft erkannte Störung des Blutzuckerstoffwechsels.

Das Auftreten dieser Erkrankung kann von unterschiedlichen Faktoren abhängig sein, wie z.B.:

  • positive Familienanamnese (nahe Verwandte mit Diabetes)
  • Übergewicht
  • ältere Schwangere (über 30 Jahre)
  • Gestationsdiabetes in vorherigen Schwangerschaften

Die Erkrankungsrate an Schwangerschaftsdiabetes ist seit mehreren Jahren steigend und wird in Deutschland auf eine Häufigkeit von 2-4% aller Schwangerschaften geschätzt.

Obwohl ein langsamer Anstieg der Blutzuckerspiegels für die Mutter normalerweise beschwerdefrei verläuft, kann bereits für das Kind eine Gefährdung bestehen!

Um das Risiko für Mutter und Kind auszuschließen, wird empfohlen in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche einen Blutzuckerbelastungstest (oraler Glucosetoleranztest = OGTT) durchführen zu lassen.

Voraussetzung hierfür ist eine Nahrungspause von 10 Std. Es werden 3 Blutproben (vor, 1 und 2 Stunden nach Glucosegabe) entnommen.

Nur bei Frauen mit hohem Risiko (ausgeprägtes Übergewicht oder eine familiäre Vorbelastung) werden bereits zu Beginn der Schwangerschaft Glucosetoleranztests angeraten.

Bei positivem Befund wird unter Hinzuziehung eines Diabetologen ein Therapieplan (Ernährungsumstellung, intensivierte Schwangerschaftsbetreuung, ggf. mit Insulingabe) erstellt.

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3. BioNexia - FOB plus - Stuhltest

Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen in den westlichen Ländern. Allein in Deutschland liegt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen bei mehr als 66.000 Menschen.

Eine erhöhtes Risiko besteht, wenn:

  • Sie sich häufig oder vorwiegend fleisch- und fettreich sowie ballaststoffarm ernähren
  • Sie selbst oder direkte Verwandte bestimmte Polypen (sog. adenomatöse Polypen) im Dickdarm haben oder hatten
  • in Ihrer Verwandtschaft ersten und zweiten Grades (Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten) bereits Darmkrebs aufgetreten ist
  • Sie an einer schweren und langwierigen Entzündung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa) erkrankt sind
  • Sie an anderen Krebsarten erkrankt sind, wie z.B. Brustkrebs oder Tumoren der Galle

Die Heilungschancen sind sehr hoch, wenn Darmkrebs frühzeitig erkannt wird.
Darum sind regelmäßige Kontrollen wichtig, um einen entstehenden Krebs rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor er sich ausbreitet und lebensbedrohlich wird.

Dieser Schnelltest erkennt bereits Vorstufen von Darmkrebs wie adenomatöse Polypen, welche leichte, nicht sichtbare Blutungen im Darm verursachen. Somit kann Blut im Stuhl also ein Anzeichen für Polypen sein.

Der Bionexia FOBplus Schnelltest weist zuverlässig auch sehr geringe Mengen von Blut in Stuhlproben nach. Der Schnelltest ist einfach durchzuführen und erfordert nicht - wie der übliche Test - eine strenge Diät oder mehrere Stuhlproben.
Blutungen im Darmtrakt sind mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen. Der Bionexia FOBplus weist bereits geringe Spuren von Blut nach.


Bei Interesse sprechen Sie uns an!

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4. NMP22 Bladdercheck®-Tes Blasenkrebsfrühuntersuchung


Harnblasenkrebs ist ein äußerst "heimtückischer" Tumor, denn er kann jahrelang wachsen, ohne dass sich Beschwerden einstellen und die Betroffenen davon etwas merken. Als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Harnblasenkrebs gilt das Rauchen. Die steigende Zahl von Raucherinnen ist ein Indiz für ein steigendes Blasenkrebsrisiko bei Frauen. Auch chronische Blasenentzündungen und Harnabflussstörungen begünstigen die Entstehung der Tumore.

Jährlich erkranken in Deutschland über 6.000 Frauen an Blasenkrebs. Die Sterberate ist fast doppelt so hoch wie bei Männern. Die Ursache ist, dass bei Frauen die Diagnose durchschnittlich viel später festgestellt wird als bei Männern. Sehr oft ist für viele Frauen das typische Blasenkrebs-Symptom, wie Blut im Urin kein Alarmzeichen, da Blutspuren im Urin für sie nichts Unbekanntes sind und während der Menstruation auch vorkommen. Zudem leiden Frauen häufiger unter Harnwegsinfektionen und den damit verbundenen Schmerzen.

Für einen Blasenkrebs gilt jedoch auch, was für alle anderen bösartigen Erkrankungen gilt: Je früher sie erkannt werden, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen.
Schwere Operationen oder die vollständige Entfernung der Harnblase können Ihnen so erspart bleiben.

Der neue Test NMP22-BladderCheck ermöglicht eine frühzeitige Diagnose des Harnblasenkarzinoms! Schnell und einfach während des Arztbesuchs: eine Urin-Probe genügt.
Der NMP22-Test bestimmt dabei ein Protein aus dem Zellkern (NMP22), das ein Indikator für einen Tumor sein kann.

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5. HPV-Test


Was ist ein HPV-Test?

Ein HPV-Test wird im Bereich der Krebsfrüherkennung eingesetzt. Mit seiner Hilfe ist es möglich, eine Infektion mit HPV nachzuweisen und so das individuelle Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu bestimmen. Da die humanen Papillomviren je nach Typ unterschiedliche Risiken für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs in sich bergen, ist es entscheidend, den genauen HPV-Typ einer vorliegenden Infektion zu bestimmen.

Auf keinen Fall bedeutet eine HPV-Infektion, zwangsläufig an Krebs zu erkranken. Nur bei etwa 1% aller infizierten Frauen entwickelt sich über einen Zeitraum von 7 bis 15 Jahren ein Karzinom.
Nutzen Sie daher die Chancen der Früherkennung!

Die optimale Krebsvorsorge

Eine optimale Krebsvorsorge für jede Frau besteht in der Kombination von jährlichem Pap-Abstrich und HPV-Test.
Nur so lässt sich frühzeitig das individuelle Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, eindeutig bestimmen.
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6. ThinPrep® - Pap-Test



1. Was ist ein Pap-Abstrich?

Der Pap-Abstrich wurde benannt nach dem Arzt Dr. G. Papanicolaou. Dr. G. Papanicolaou entwickelte vor mehr als 60 Jahren eine Methode, mit der Zellen aus dem Gebärmutterhals auf Veränderungen hin untersucht werden können.

2. Wozu brauche ich eine Krebsvorsorge?

Die Krebsvorsorge hat zum Ziel, eventuelle Zellveränderungen frühestmöglich zu erkennen, um - wenn nötig - entsprechende Kontroll- bzw. Therapiemaßnahmen einzuleiten.

3. Wie oft soll ich in die Krebsvorsorge gehen?

Jede Frau hat ab dem 20. Geburtstag das Recht, einmal pro Jahr die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen.

4. Welche Sicherheit gibt mir der Pap-Abstrich?

Eine regelmäßige Teilnahme am Früherkennungsprogramm bietet die höchste Sicherheit. Beim Pap-Test kann es vorkommen, dass die Zellen in verschiedener Dicke auf den Objektträger aufgetragen werden, so dass sich viele Zellen auf einer Stelle befinden und somit überlappen. Dabei kann es schwierig sein, alle Zellen zu beurteilen. Außerdem wurde in Studien gezeigt, dass die meisten Zellen nicht auf den Objektträger aufgetragen, sondern mit dem Abnahmegerät, mit dem die Probe entnommen wurde, weggeworfen werden.

5. Gibt es neuere Methoden, die mehr Sicherheit geben?

Ja. Der ThinPrep®
Pap Test wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap-Abstrich auftretenden Probleme zu verringern. Weltweite Studien haben gezeigt, dass der ThinPrep® Pap Test genauere Ergebnisse liefert als der herkömmliche Pap-Abstrich.

6. Wodurch unterscheidet sich der ThinPrep® Pap Test?

Die Zellen werden wie gewohnt entnommen. Die Zellen werden nach der Entnahme nicht auf einen Objektträger aufgetragen, sondern in ein Plastikgefäß mit Konservierungsflüssigkeit gespült. Dabei werden die Zellen aus dem Entnahmebürstchen gelöst und gelangen in die Flüssigkeit; so werden alle abgestrichenen Zellen auf ideale Weise konserviert und für die Untersuchung erhalten.

7. Warum soll ich einen ThinPrep® Pap Test verlangen?

Das ThinPrep® Pap Test ist die erste wirkliche Verbesserung des Pap-Abstriches seit seiner Entwicklung vor mehr als 60 Jahren. Mit diesem Test können Sie die Resultate als verlässlicher ansehen.

Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam!

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